Ausstellung: Des Kaisers größte Stuben

Anlässlich des 800-Jahr-Jubiläums der ersten urkundlichen Erwähnung der Region, hat der Verein Friends of Hannes Schneider in Kooperation mit dem Tourismusverein Stuben eine Ausstellung realisiert. Untern dem Titel „Des Kaisers größte Stuben – Menschen und Geschichten“ werden mit Texten und Bildern Geschichten zur Entwicklung von Stuben am Arlberg in den letzten 200 Jahren erzählt. Der Bogen spannt sich über die Geschichte des Bergdorfes und beginnt mit dem Zitat von Joseph Ritter von Bergmann aus 1868: „Endlich am Fuße des Arlberges das Dörfchen und die Poststation Stuben mit 20 Häusern und 133 Einw., des Kaisers größte Stube, wie der Volksmund sich ausdrückt.“

War 1800 der Haupterwerbszweig noch in Landwirtschaft , Fuhrwerkgewerbe und Strassenerhalt gelegen, so hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts allmählich das Schwergewicht auf den Fremdenverkehr verlegt.

 

Link zur Ausstellung

Vom Arlberg nach Kanada

Samstag, 2. Juli 2016, 15.00 Uhr

Pfarrkirche Stuben am Arlberg

 

Stubner Kirchengeschichte(n)

 

Vortrag: Christof Thöny

Musik: Erich und Hannes Berthold

 

Im Rahmen des Projekts "Leuchtende Bilder" steht die Geschichte der Pfarrkirche Mariä Geburt in Stuben am Arlberg im Mittelpunkt. Dabei wird vor allem auf die Umstände jenes Kirchenfensters eingegangen, das 1934 von Georg Eisenschimmel gestiftet worden war, einem jüdischen Industriellen, der in St. Anton am Arlberg ein Haus besaß. Er emigrierte vor dem Zweiten Weltkrieg nach Kanada und wurde als George Encil in Banff zu einem wichtigen Skigebietsentwickler.